Berichte
Einstimmung auf Düsseldorf: Apostel Korbien hielt Begrüßungsgottesdienst in EhrenfeldFreitag, 22.05.2009
Eine große Gemeinde füllte am Donnerstag Abend, 21. Mai 2009, die Kirche in Köln-Ehrenfeld. Für knapp 400 junge und jung gebliebene Teilnehmer hielt Apostel Jens Korbien aus Sachsen-Anhalt einen Begrüßungsgottesdienst zur Vorbereitung auf den Europa-Jugendtag (EJT). Am Himmelfahrtstag waren allein aus dem Bezirk Karlsruhe rund 200 Jugendliche sowie einige Bezirksämter nach Köln gekommen. Ein spontan gebildeter Chor aus Jugendlichen und EJT-Helfern gab dem Gottesdienst einen festlichen und stimmgewaltigen Rahmen.
Köln-Ehrenfeld. Als Grundlage der Predigt verwendete Apostel Korbien das Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, 11: Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wieder kommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.
Betend, dankbar und fröhlich zum Europa-Jugendtag
Großartige Ereignisse bedürften einer Vorbereitung, stellte der Apostel fest. Er erläuterte daraufhin den „Dreiklang“, den er jedem Ältestenbezirk in seinem eigenen Arbeitsbereich bei einem Vorbereitungsgottesdienst mitgegeben hatte: Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen (1 Th 5, 16). Dies solle auch die Herzenseinstellung für die kommenden Tage sein. Man könne fröhlich sein, wenn man eine Zukunft habe. Damit nahm Apostel Korbien Bezug auf das Motto des Jugendtages „Christus - meine Zukunft“. Zugleich stehe der Himmelfahrtstag in engem Zusammenhang mit der Verheißung, dass Christus wieder kommen werde.
In den Mittelpunkt seiner Ausführungen stellte der Apostel die Frage, welche Atmosphäre in der Gemeinde Jesus Christus bei seiner Wiederkunft erwarten könne. Seinen Jüngern hatte der Sohn Gottes gesagt „Es gebührt euch nicht, Zeit und Stunde zu wissen (…), aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Welt. (Apg 1, 8). Aus dieser Verheißung hob Apostel Korbien drei Aspekte als charakteristische Gesprächsthemen für die Gemeinde Christi hervor:
1. Gesprächsthema „Zukunft“
In der Gemeinde, die Jesus bei seinem Kommen vorfinde, werde es um die Zukunft des Werkes Gottes gehen. Dabei werde der Gedanke „wir bauen auf den Herrn, der kommt“ lebendig sein.
2. Gesprächsthema „Wirken des Heiligen Geistes“
Es dürfe zu spüren sein, dass der Heilige Geist wirkt. „Wo innig gebetet wird, bebt die Stätte“, so Apostel Korbien. Man solle das Herz öffnen, damit man das erleben könne.
3. Gesprächsthema „Zeugen des Herrn sein“
Der Apostel riet, nicht etwa wie der faule Knecht aus dem biblischen Gleichnis das eigene Pfund zu vergraben. Die eigenen Gaben sollten nicht verborgen bleiben. Stattdessen helfe die Kraft des Geistes, sich einzusetzen und vom Wirken des Herrn zu zeugen.
Bezirksältester Furrer aus Karlsruhe illustrierte den anfänglichen Appell zur Fröhlichkeit mit praktischen Beispielen. Anstatt sich über die Dinge zu ärgern, die nicht so gut funktionierten, könne man sich auch über die freuen, die gelingen.
Bezirksevangelist Skoppek führte diesen Gedanken des Perspektivenwechsels weiter aus. Im Hinblick auf die eingangs verlesene Bibelstelle empfahl er, nicht nur auf die eigenen Sorgen und Probleme zu schauen („Was steht ihr da…?“). Stattdessen solle man diesen Blickwinkel verlassen und sich der eigenen Verheißung bewusst werden. Mit Christus zu leben bedeute wesentlich mehr, als an ihn zu glauben.
Abschließend zog Bezirksevangelist eine Parallele zwischen dem Kommen des Herrn und dem EJT. Beide Ereignisse könne man als „Massenveranstaltung“ beschreiben. Dennoch würde Jesus zu jedem Einzelnen kommen. Die Wiederkunft Christi werde jeder und jede ganz individuell und sehr persönlich erleben.
Nach dem Gottesdienst nahmen etliche Glaubensgeschwister die Einladung der Gemeinde Ehrenfeld an, auf einen Imbiss in der Kirche zu bleiben.
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Astrid D. Range / Michael Grebe